10.09.13

Buch-VERLOSUNG | Myriams Kuchen, Tartes & Co.

Was für eine grosse Freude! Heute gibt es hier bei 'mach etwas' exklusiv ein wundervolles Backbuch zu gewinnen!

Noch ein Backbuch? Dieser Gedanke blitzte auch bei mir ganz kurz auf, aber dann hatte ich die Chance einen Vorabblick in das Buch zu werfen und ich schmolz bereits beim Einstiegstext. Ja, richtig, beim Einstiegstext, nicht wie bei mir sonst üblich bei den wunderschönen Bildern. Das Buch widmet Myriam Zumbühl ihrer Grossmutter und dieses Zitat berührte mich sehr:

(…) Ich weiß noch genau, wie sich die Haut meiner Großmutter angefühlt hat, als sie mich zum Beerenlesen bei der Hand nahm. Und ich höre deutlich die Stimme meines Großvaters, wie er mich liebevoll ermahnte: »Obacht auf der Leiter!« (…)

Ich habe mich dabei ertappt, an die weiche Hand meiner Oma zu denken und an meinen Opa, wie er im Garten liebevoll mit seinem Gemüse sprach und ich ihn dabei beobachtete. Darum sollt ihr mir eine eurer Kindheitserinnerungen aus dem Garten oder der Küche erzählen um an dieser Verlosung teilzunehmen.

Myriam Zumbühl, bei uns in der Schweiz bekannt aus der Sendestaffel Myriam und die Meisterbäcker auf SRF, hat im AT-Verlag ein zauberhaftes Backbuch herausgegeben.

Auf 160 Seiten finden sich insgesamt 60 Rezepte, einige Klassiker und kreative Neuinterpretationen. Davon sind knapp 1/3 pikant, was mir natürlich besonders gefällt. Was sagen eure Geschmacksknospen zu cremigen Pilztörtchen mit Dill, oder zu Galette des Rois mit Aprikosen und Pistazien, Hefekranz mit Zitronenglasur, Cheesecake im Glas mit Mirabellen? Wenn euch dabei das Wasser im Munde zusammenläuft, dann müsst ihr unbedingt an der Verlosung teilnehmen.

Das Buch ist übrigens noch nicht im Handel erhältlich, erscheint jedoch in den nächsten Tagen und kann beim Verlag vorbestellt werden. Mir wurden 3 Exemplare zur Verfügung gestellt und sobald die Bücher ausgeliefert sind, also etwa zeitgleich wie sie dem Buchhandel erhältlich sein werden, haben drei Leserinnen/Leser die Chance ihr persönliches Exemplar zu gewinnen und per Post zu erhalten.

Um an der Verlosung teilzunehmen ist folgendes zu tun:
Die Verlosung ist abgeschlossen, die Gewinnerinnen sind gezogen. Eine Teilnahme ist nicht mehr möglich.

Entweder ihr hinterlasst hier im Kommentarfeld eure Antwort:
›Meine Kindheits-Erinnerung aus dem Garten oder aus der Küche‹.
Oder ihr schreibt mir eine E-mail (bitte diesen Link dazu verwenden). Pro Person ist nur ein Kommentar bzw. ein E-mail erlaubt. ACHTUNG. Anonyme Kommentare können NICHT berücksichtigt werden. Teilnahmeberechtigt sind Leserinnen und Leser aus der Schweiz, Österreich und Deutschland. Einsendeschluss ist der Mittwoch, 25. September 2013, mittags um 12 Uhr MEZ. Die GewinnerInnen werden ausgelost und per E-mail informiert. Ich drück euch die Daumen und freue mich auf zahlreiche Teilnahme.


Mehr von Myriam Zumbühl gibt es übrigens auf ihrer Facebook-Seite

Myriams Kuchen, Tartes & Co.
Myriam Zumbühl
ISBN: 978-3-03800-745-6
Einband: Gebunden mit Schutzumschlag
Umfang: 160 Seiten
Format: 19.5 cm x 26 cm
Preis: 32.90 CHF
Erscheint im September 2013

Kommentare:

  1. ›Meine Kindheits-Erinnerung aus dem Garten oder aus der Küche‹.
    Ohhhh. Also. meine Oma, und mein Opa, die haben viel Wert auf die Natur gelegt, auf gutes Essen, und auf korrekte Tischmanieren. Alles zusammen hat viele Spuren bei mir hinterlassen. Wir haben im Frühsommer, wenn die Holunderblüten reif waren, Hollerblüten geerntet beim morgendlichen Spaziergang, und meine Oma hat dann Hollerkiachal draus gebacken, also die Holunderblüten in Bierteig im Fett ausgebacken. Puderzucker drüber - fertig. Herrlich. Eigentlich war, bzw. ist bis heute mein Opa aber der wahre Chef in der Küche - er kocht traumhaft, und hält immer alles sauber und ordentlich - ja, selbst drei verschiedene Geschirrtücher sind immer parat - eins für Gläser, eins für Porzellan, eins für die Händ'. Davon könnt ich mir heute noch eine Scheibe abschneiden... Ahhh, Kindheit prägt uns doch sehr.

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  2. Ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll...meine Mama kaufte uns nie Süssikeiten. Wir lernten darum den ultimative gesunde Bio Kaugummi im Garten kenne. Ein Pfefferminzblatt!
    Genüsslich kaute meine Mutter auf den Blätter herum. Wir ahmten sie natürlich nach und fanden den *Kaugummi* auch sehr fein. Ein weiteres Highlight war, das Salbeimüsli Essen im Garten am Feuer mit der ganzen Hausgemeinschaft. Eine weitere Erinngerung sind die Fotzelschnitten. Zauberte meine Mutter diese für eine Mahlzeit aus dem "Ärmel", lockte der Duft nicht nur uns drei Grazien an, sondern die halbe Nachbarschaft kam angetanz. Hei war das jeweils ein Fest!

    Oh ich würd mich so freuen über ein Buch von Myriam. War eine treue Geniesserin ihrer Sendungen.

    Liebe Grüsse
    Kuhmagda

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  3. ahhh, kindheitserinnerungen aus der küche: das ist unbedingt 'kesselkuchen' meiner mutter, eines meiner absoluten lieblings-essen.

    kesselkuchen ist ein rheinisches gericht. meine mutter floh in den 50ern aus der ddr nach westdeutschtland, ins rheinland, und als sie dann mit meinem vater zusammenlebte, musste sie viele für sie gänzlich neue gerichte lernen, kesselkuchen zb.
    viele familien haben ihr eigenes über die generationen weitervererbtes rezept/geheimnis. und meine großmutter väterlicherseits hat ihr rezept meiner mutter ganz nach dem prinzp 'learing by doing' beigebracht, aufgeschrieben wurde nichts. diese großmutter war eine gräßliche frau, und das verhältnis der beiden frauen war sehr schlecht - aber dennoch hat meine mutter sich mehrere jahre mit der alten hexe in die küche gestellt, damit sie meinem vater das heißgeliebte gericht kochen konnte. :)
    hauptzutaten sind kartoffeln (kiloweise!!!) und zwiebeln. beides wird portionsweise fein gerieben, wie beim reibekuchen oder kartoffelpuffer. Mit einem löffel wird austretende flüssigkeit abgeschöpft. dann werden mehl, rosinen und fetter speck in die masse gegeben und gut verknetet.
    man ist damit schon einen halben tag beschägtigt, da der kesselkuchen in großen mengen hergestellt wird.
    als nächstes werden boden und seiten ofenfester formen (bei uns waren es immer 4 bräter) mit dünnen scheiben von schinkenspeck ausgelegt, dann füllt man die formen zu 3/4 mit kartoffelmasse und für 2 stunden ab in den ofen: ein bräter nach dem anderen wird so gebacken. da der letzte bräter erst am abend fertig war, wurde davon auch gleich das abendessen bestritten. ein fest für alle! hatte ich eine verabredung, wurde sie abgesagt. :) der kessellkuchen wird scheibenweise aus dem bräter geschnitten und serviert.
    die bräter wurden dann in die speisekammer gestellt, zum abkühlen und zum lagern.
    die nächsten tage wurde nur kesselkuchen gegessen. zum frühstück, mittag- und abendessen wurden bedarfsweise scheiben aus dem bräter geschnitten und in einer pfanne angebraten. je 'älter' der kesselkuchen war, desto besser hat er geschmeckt. nach maximal 2 1/2 tagen war alles aufgegessen.

    jetzt, wo ich davon erzähle muss ich sagen, dass ich noch nie kesselkuchen gemacht habe. meine mutter ist physisch nicht mehr in der lage - ich sollte mich unbedingt mit ihr zusammensetzen und mir ihr 'rezept' beschreiben lassen, damit es weiterhin in der familie bleiben kann.

    herzliche grüße
    sab

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  4. Meine Kindheitserinnerungen waren - leider - nicht so toll. Kesselweise mussten wir Heidelbeeren pflücken. So kleine Beerchen, von Hand (hilfsmittel waren verboten) - bis da ein Eimerchen voll war, das an einer Schnur am Hosengurt hing, dauerte es Stunden. Und wenn man Pech hatte, kippte so ein Eimerchen auch mal und das Auflesen ging wieder von vorne los. Das Dumme aber war, dass ich die Gerichte aus Heidelbeeren gar nicht mochte. Daraus wurde nämlich nur Heidelbeerprägel (mit einem Mehlpapp dran) und Konfitüre (viel zu flüssig, so dass sie vom Confibrot auf die Finger hinunterlief) gekocht. Ich glaube, Heidelbeer-Muffins hätte ich gerne gegessen. Aber so neumodisches Zeug gabs nicht.
    Die Brombeer-Geschichte würde etwa ähnlich tönen. Ausser dass es noch zusätzlich piekste und ich überall zerkratzt war.
    Ich wollte, ich könnte auch über ein schönes Erlebnis berichten... Aber ich finde keines. Schade, nicht? Umso mehr erfreue ich mich im hier und jetzt über die schönen Momente.
    Liebe Grüsse
    Milena

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    1. Leider habe ich von Myriam Zumbühl lange nichts mehr gehört. Früher hat sie ab und zu im Radio von Rezepten erzählt. Ich mochte sie und habe mir auch ein Kochbuch gekauft. Ich liebe "kochen mit Myriam". Schön, dass es nun wieder etwas von ihr gibt.

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  5. Oh es gibt was zu gewinnen, das istimmer schön :-) und ein süßes Backbuch, auch klasse, hab mehr Brotbackbücher ;-) Eine Kindheitserinnerung muss her.. hmm mal überlegen... Obstkuchen mit Hefeteig von Muttern - mit Sauerkirschen aus dem eigenen Garten, super lecker, er war immer recht dunkel, der Saft der Kirschen etwas karamellisiert YAMMI. Eine nicht so tolle Erinnerung - Mandarinen-Quarkkuchen - irgendwie machte damals das Rezept die Runde und so gab es den Kuchen jedes Wochenende, keiner konnte ihn mehr sehen :-O selbst mein Vater fing an, den Kuchen in den Kaffee zu stippen *grins* Herzlichst Nadja P.S. hab Deinen Blog gestern erst entdeckt, er ist wunderschön *neidvollguck*, hab selbst leider immer noch keinen *seufz*

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  6. Meine Kindheitserinnerungen betreffend Garten sind sehr spärlich, denn wir hatten keinen im eigentlichen Sinn. Dafür hatten (haben) wir ein Ferienhaus in den Bergen. Da gingen wir im Sommer immer mit dem Kamm Heidelbeeren sammeln und im Herbst Pilze sammeln. Wirklich schöne Erinnerungen. Die Einleitung zum Backbuch hat auch mich sehr gerührt. Wunderschön! Ich würde mich über das Buch sehr freuen.
    Liebste Grüsse
    Karin

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  7. Meine Kindheitserinnerung aus der Küche: Oft an einem Samstag stand mein Papa in der Küche und hat für uns oder auch Gäste einen Kuchen, Torte oder Gebäck gemacht. Vor Weihnachten entstanden natürlich viele "Guezlisorten" und es duftete tagelang aus der Küche. Er war gelernter Bäcker/Conditor, arbeitete aber nicht mehr auf seinem Beruf. Leider ist er viel zu früh verstorben, als ich 12jährig war. Jetzt werde ich wieder einmal in seinem von Hand geschriebenen Rezeptbüchlein blättern, das ist natürlich ein spezielles Andenken an meinen Papa.
    Eigentlich war ich nie ohne einen Beeren- und Gemüse-Garten. Auch da habe ich viel von Vater und Mutter gelernt, später dann aus Bücher. Heute mache ich mich oft im Internet schlau, wenn eine Frage bei mir dazu auftaucht.

    Danke für deine Verlosung, das Buch hätte ich natürlich sehr gerne.

    Vielleicht schaust du bei mir vorbei, da gibt es auch etwas zu gewinnen.

    Liebe Grüsse
    Brigitte

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  8. mmmhh, ein neues Kochbuch von Myriam Zumbühl, das wird sicher ein Gaumenschmaus :-).

    Meine Kindheitserinnerung aus dem Garten: Wir pflücken frische Erdbeeren und Rhabarber, dann gibt es Einback mit viel Rahm, Rhabarberkompott und Erdbeeren... wenn ich daran denke läuft mir das Wasser im Mund zusammen, schade ist die Erdbeerzeit schon vorbei und ich muss bis nächsten Sommer warten :-).

    Zuckersüsse Pudergrüsse iRene

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  9. Myriam Zumbühl in Buchform - hätte ich sehr gerne! Als Kind war ich auch immer bei meinem Grossmutti im Garten, half Johannisbeeren pflücken (und staunte immer, wie schnell das meine Grossmutter konnte). Ich erinnere mich an den Geschmack der süssen Himbeeren, der würzigen Stachelbeeren, der sauren Äpfel, der roten Zwetschgen, der frischen Erbsen und der Rüebli, gerade eben aus der Erde gezogen... ach!
    Liebe Grüsse, Nicole

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  10. Ohhh.... Kindheitserinnerungen aus dem Garten.... Da gibt es viele!

    Meine Oma hat einen Bauernhof und dementsprechend viel waren wir auch draußen. Wir haben bei der Ernte mitgeholfen: Möhren, Beeren, Kürbisse, Tomaten, Gurken, Kräuter, Kirschen, Äpfel und was es nicht alles gibt.
    Spielten mit den Hühnern, Katzen und Hasen- Mähten das Gras und traten Maulwurfshügel platt. Wir saßen mit auf der "Heuschubkarre" und juckten an Mückenstichen. Wir kletterten auf den Scheunenboden und spielten in einer Scheunenruine. Wir angelten am See Fische, und warfen diese anschließend wieder ins Wasser.
    Wir aßen unter dem Nussbaum Kuchen und verteckten uns im Hühnerstall- Es war eine tolle Zeit und ich vermisse sie sehr!
    Das Zitat finde ich auch wunderschön- es spricht mir wahrlich aus dem Herzen, nur dass ich mich an keinen Opa mehr erinnern kann. Bei mir war es die Oma, die sagte, ich solle nicht von der Leiter fallen...
    Alles Liebe, Cathi von Cathi von Carpe Kitchen!
    fb@familie-scheidt.net

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  11. Hach! Meine Oma hat mein Leben 38 Jahre lang begleitet, sie ist für mich immer noch sehr präsent. Den Opa in Südtirol habe ich leider schon mit 9 Jahren verloren und ihn auch nur 2x im Jahr gesehen. Doch diese Urlaube haben sich eingeprägt. Ich hatte mein "Lager" in seinem Zimmer und wurde immer wach, wenn er ganz früh am Morgen zur Gartenarbeit aufbrach - ich hinterher / an seiner Hand. Dabei haben sich mir Gerüche eingeprägt: Weinkeller, kalter Zigarrenrauch (den fand ich himmlisch! aber nur Opas Marke) und Geranien. Die Standen überall, auf Treppen, Mauern, alles voll Setzlingen, Stecklingen... für die Kirche in seiner Funktion als Messner. Das beste dran war allerdings, dass ich ihn in diesen Morgenstunden ganz für mich alleine hatte.
    glg Petra
    tagpflueckerin@gmail.com

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  12. Och, ich habe gar keine einzige Kindheitserinnerung an eine Küchenbegegnung mit meiner Oma. Die eine Grossmutter wohnte weit einfernt in einer Grossstadt im 11. Stockwerk und die andere wohnte in der Nähe. Wir waren nicht oft bei ihr und dann selten zum Essen. Von Myriams Kochkünsten hörte ich auch immer wieder im Radio. Griessli Cornelia

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  13. am allerschönsten war es immer, wenn ich an einem kalten, nassen Tag nach Hause gekommen bin und mein Papa Milchreis mit Apfelmus und Zucker- und- Zimt gemacht hat. Märchenhaft :-) - meine Oma konnta das nur halb so gut...
    lg, hanna
    germ_heidi@hotmail.com

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  14. Hallo, natürlich will ich das Buch gewinnen.
    Komisch, mir geht es wie den meisten hier. Bei Kindheitserinnerungen bzgl. Garten und Essen denke ich auch an die Großeltern. Dort gab es einen großen Garten und so leckere Sachen wie "Kneddelen" (Mehlknödel) mit Apfel- oder Pflaumenmus. Und das Obst wurde direkt vom Baum geerntet. Nur Fleisch von Tieren, die man ja kannte, mochte ich gar nicht.
    LG
    Ingrid

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  15. Welch wunderschönes Buch! Ich erinnere mich gerne an meine Kindheit als ich jeweils mit meiner "Grossi" Brombeeren pflückte. - Also ich stand eigentlich nur daneben und liess mir die eine oder andere Beere schmecken während sie mit mir plauderte. Ich erwischte mal wieder eine saure Beere da sagte sie zu mir: "weisst du, es ist nicht alles Gold was glänzt. Will heissen dass wenn die Beeren schwarz sind, sie halt manchmal noch nicht ganz reif sind. Die Beerli sind gross u müssen sich locker von der Truppel lösen, dann sind sie reif u süss. Der Grossvater hat da ein ganz gutes Händchen dafür!" Aha.... diese Episode hat mich geprägt und kommt mir jedesmal in den Sinn wenn ich Brombeeren pflücke. Herzliche Grüsse ursinow(at)bluewin.ch

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  16. ›Meine Kindheits-Erinnerung aus dem Garten oder aus der Küche‹:
    Wo soll ich da nur anfangen. Aufgewachsen mitten im Dorfzentrum, hatten wir leider keinen eigenen Garten, was bis heute mein grösster Traum ist... Trotzdem, Erinnerungen gibt es genügend.
    Sei es im Frühjahr das sonntägliche Schlemmerdessert aus frischen Erdbeeren und Quark, oder der verführerische Duft einer ofenwarmen Wähe, oder der köstige "Spatz" aus der Suppenschüssel oder jedes Jahr,
    jeweils mein Geburtstagsmenü: Verlorene Eier.
    Noch heute gibt es einige Gerichte, die nirgends so gut schmecken, wie in meiner Kindheit!
    Herzlichst Rania

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  17. meine kindheitserinnerung kommt nicht so ganz aus der küche - vielmehr aus dem ladenregal: kaffeejoghurt. den habe ich immer zusammen mit meiner oma gekauft, wir haben ihn zusammen gelöffelt und zusammen aufgepasst, dass wir nicht erwischt werden. von den augen meiner mutter ;) und die myriam, die habe ich letztes jahr mit den meisterbäckern entdeckt - und klebe seitdem an ihrer stimme mindestens so sehr wie an ihrem süß. es wäre eine freude. danke lelo für diese schöne möglichkeit :)

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  18. Neujahr 1946. Der 2. Weltkrieg war kurz zuvor beendet worden. Die Sorgen um die tägliche Nahrung waren aber immer noch gross. Um Milchprodukte und Fleisch kaufen zu können, brauchte man Rationierungsmarken.

    Meine Mutter klagte dem Milchmann, der täglich mit Pferd und Wagen vors Haus fuhr, wie traurig es für sie sei, dass sie mir nur am Sonntag ein Butterbrot geben könne. An den Werktagen gab es Brot mit etwas Confitüre oder nur trockenes Brot. Der Milchmann hatte Erbarmen und forderte Mutter auf, sie solle mich am Neujahrsmorgen zu ihm in die Hütte schicken. Also dorthin, wo die Sennen und Bauern die Milch ablieferten.

    Und da schenkte er mir dann ein Mödeli Ankä, also 100 Gr Butter. Was für ein Glück! So etwas vergisst man nie. Auch nach 68 Jahren nicht. Ich vermute, dass ich Butterbrote darum immer noch als wahre Delikatessen empfinde, weil ich sie als Kind vermissen musste.

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  19. Küchen- und Gartenerinnerungen habe ich viele, da wir einen grossen Garten hatten und meine Mutter immer die vielen Äpfel, Quitten und Mirabellen weiterverarbeitete. Spontan kommen mir die "Chüttenepäschteli" in den Sinn. Bei uns stand dann ein umgedrehter Küchenschemel auf dem Küchentisch und durch ein Gazetuch lief der Quittensaft in eine Schüssel. Daraus wurde Gelée gekocht und der Rest wurde dann eben zu Päschteli verarbeitet. Die mochten wir alle sehr gerne. Was wir nicht mochten, war das Chutney, das meine Mutter mal kochte. Da roch es tagelang im ganzen Haus nach Essig. Noch jahrelang später fragten wir jedesmal, wenn sie die Kaffeemaschine entkalkte, ob sie am Chutney einkochen sei...;)))
    Oh - und meine Mutter machte die weltbesten Gnocchi. Und Apfeltorte. Hui, da kommt mir sooo viel in den Sinn! Ich hoffe, meine Kinder haben später auch solche Erinnerungen
    lg nici

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  20. Meine Kindheits-Garten-Erinnerung? Ein riesiger Kirschbaum! Eine Hängematte zwischen zwei Apfelbäumen!

    Meine Kindheits-Küchen-Erinnerung? Aufgewachsen zu sein mit gutem, selbstgekochtem Essen! Allerdings auch eine tiefe Abneigung gegen Vollkorn-Spaghetti ;)

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  21. Der Duft des Quittenbaumes, das Blau der Zwetschgen, das Orange der Kürbisse, die roten und schwarzen Beeren, dazwischen leuchtende Ringelblumen und haufenweise frisches Gemüse das in die Küche geschleppt wurde...tolle Erinnerungen - hoffentlich habe ich irgendwann mehr als "nur" meinen Terrassengarten...

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  22. Oh, das ist eine schöne Idee. Ich erinnere mich an die weltbeste Nudelsuppe, gekocht von Oma. Oder mein Uropa, der mich trösteste, wenn meine Cousins mal wieder sehr frech zu mir waren. Dann gab es in seiner kleinen Küche ein Butterbrot mit seiner selbstgemachten Erdbeermarmelade und eine Tasse Malzkaffee nur für mich. Diese Momente habe ich geliebt und vermisse sie so sehr.
    LG Karina

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  23. Malzkaffe bei Oma und Opa ist gehört auch zu einer meiner Küchenkindheitserinnerungen. Dazu gab es jeweils etwas Süsses aus einer blau gold verzierten Dose. Dieser süsse Schatz, wurde in einem Buffet im Wohnzimmer inmitten von Gläsern, Tassen und Tellerstapel aufbewahrt und nur nach dem Essen hervorgeholt. Was sich darin gerade befand war immer eine Überraschung. Bei Dänischen Buttergebäck und kleinen bunt verpackten Schokoladentäfelchen, war meine Freude aber jeweils am Grössten. Noch heute mag ich es beim Süss einfach (und mürbe)! Vorallem aber selbstgemacht! Von Myriam's Rezeptideen würde ich mich gerne inspirieren lassen!

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  24. Eine meiner Kindheitserinnerung hängt mit dem Garten zusammen. Aufgewachsen in einem kleinen, schmucken Haus etwas ausserhalb eines kleinen Dorfes, hatte ich auch das Glück, dass wir von einem grossen Garten umgeben waren. Meine Mutter, Vollblutmami und Hobbygärtnerin pflegte den Garten, mein Vater kümmerte sich um die Bäume und Sträucher. Ein Baum war mir besonders lieb. Ein Apfelbaum der Sorte Golden Delicious. Im Frühling sah der Baum so wunderschön aus mit den prachtvollen Blüten. Im Laufe des Sommers wuchsen daran kleine Äpfelchen. Ja richtig, Äpfelchen, denn so richtig gross wurden sie nicht. Es waren Äpfel, die einige Schönheitsfehler aufwiesen (so quasi ünique Linie von Coop). Gespritzt wurden sie nämlich nie. Sobald die ersten Äpfel reif wurden, pickte ich mir einen vom Baum und verschlang ihn auf der Stelle. Später in der Schule, waren diese Äpfel mein Lieblingsznüni, denn Energieriegel oder ähnliches gab es damals noch nicht. Und wenn ich heute vor einem Früchtestand mit x verschiedenen Sorten von Äpfeln stehe, denke ich an die Golden Delicious aus dem Garten meiner Eltern - die waren einfach die besten. Heute ist das Haus vermietet, der Baum steht immer noch. Ob ich mal vorbeigehen soll, und ganz nett fragen soll, ob ich noch einen Apfel darf? Ich glaube, das mache ich in den nächsten Tagen...

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    1. Das würd ich. Wenn Du dann diese Geschichte erzählst bekommst Du bestimmt einen ganzen Korb davon :-)

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    2. Genau! Und ich werde auch noch ein "Erinnerungsföteli" schiessen... (inkognito)

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